Das Nichts – Die unendliche Geschichte | Filme

Kategorien Filme, Kindheit
Das Nichts - Eine endliche Geschichte nähert sich dem Unendlichen.

Vergangen ‘Unendliche Geschichte’

Aus meiner Kindheit sind mir die meisten Filme geblieben, die ich heute noch gerne anschaue. Vor Zeiten habe ich eine Statistik gelesen, wonach man bis zum 25. Lebensjahr das Fundament in seinem Musikgeschmack bildet, danach flacht die Kurve ab und neue Bands, neue Musik wird immer seltener. So muss es auch mit Filmen sein.

Täglich kommen Filme in die Kinos, die ich niemals sehen werde, seit Jahren kommt kaum ein neuer Film zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen hinzu. Die Alien-Filme sind mit der Zeit auch schlechter geworden. Prometheus ging ja noch aber ‘The Covenant’ war enttäuschend.

Das Nichts

Ist die Freude, ist die Lust, weiter zu machen. Das Nichts kommt, ich spüre es.  Eines Nachts wache ich auf, mein Rücken ist nass, ich weiß nicht was mit mir geschehen ist, kenne diesen Ort nicht.

das unendliche nichts, frisst uns auf. der gmorck nähert sich.
Der Gmorck und das Nichts – Eine endliche Geschichte nähert sich dem Unendlichen.

Manchmal habe ich Alpträume. Vor etwa vier Tagen saß ich in einem Löwenkäfig. Es war ein großer Raum, weiß getünchte Wände, Strohgeruch, Graffiti an den Wänden. Mit mir im Raum, war ein großer männlicher Löwe. Er ging umher, aber fand mich nicht.

Das Licht war blass und beige. Der Löwe ging nervös umher und stellte sich plötzlich auf einen Absatz vor einem der vergitterten Fenster. Ich sah ihn, wie er auf das Podest stieg und ahnte seinen Willen auszubrechen.

Als Kind sah ich häufig den Film ‘Die unendliche Geschichte’. Ich liebte diesen Film, aber gleichzeitig hatte ich auch große Angst davor. Ein Kind schutzlos im Wald, ein Wolf, schwarz und grausam, auf meiner Fährte. Die rote Zunge zwischen den scharfen Zähnen.

Das Auge

Im Auge mein Inneres, auf der Jagd nach Fleisch.

All das ist Illusion und ich bin alt geworden. Vorbei ist die kindliche Angst, die mich an diesen Film band. Vorbei ist das Gefühl der schützenden Hand meiner Mutter.

Vieles weicht aus unserem Leben. Es dauert ein wenig. Dann gehen wir wieder ins Licht, lösen uns langsam auf, in all unsere Bestandteile, irgendwo, unter einer fremden Erde.

Aber ich will nicht daran denken, dass ich niemals mehr sprechen kann, dass meine Stimme verstummt und der Abend alles auslöscht, was jemals war.

 

 

 

 

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