Geschlechtsangleichende Operation in Österreich | GaOp (1)

Verena Vermás Weg zur Geschlechtsangleichenden Operation
Verena Vermás Weg zur Geschlechtsangleichenden Operation
Der lange Weg zur GaOp

Die GaOp

Nach 8 Monaten Nichtstun hinsichtlich GaOp werde ich wieder aktiv und könnte schon bald unters Messer (Kurzbeitrag vom 22.08.2017).
In diesem Beitrag gebe ich einen Einblick in meinem Weg zur GaOp – Geschlechtsangleichende Operation). Ich gehe auf die Operationsmethoden kurz ein und beschreibe einige Erlebnisse bei verschiedenen Operateuren wie bei Herrn Schrögendorfer, Veith Moser und Dr. Angel. 

Methoden

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Österreich kaum Optionen bei der Chirurgenwahl. Damit hat man auch wenig Auswahl was die Methode anbelangt. Derzeit operieren für MzF noch Dr. Angel (Rudolfstiftung, Wien) und Prof. Dr. Haslik (AKH Wien). Herr Haslik ist der Nachfolger von Herrn Schrögendorfer, der Ende 2017 das AKH verlassen hat, weil es Konflikte gab um die Beförderung zum Oberarzt. Genaueres weiß ich nicht. Im April 2018 gibt es also noch genau zwei Ärzte, die die GaOp – MzF durchführen. Herr Angel verwendet die klassische Methode der “Penilen Inversion (PI)” und Herr Haslik die “Kombinierte Methode (KM)”.

Im Oktober 2017 war ich zur Voruntersuchung bei Herrn Schrögendorfer in seiner Privatkanzlei in Wien. Nach einer längeren Phase der Unsicherheit, welche Methode, welchen Arzt ich wählen und ob die Operation in Österreich oder Deutschland stattfinden sollte, habe ich mich für Herrn Schrögendorfer, der am AKH Wien tätig war, entschieden. Warum ich mich zuerst für ihn entschieden habe? Monatelang habe ich im Netz recherchiert und mich über die beiden Methoden informiert. Mir schien ein gutes kosmetisches Ergebnis, ein “Echtheitsgefühl” und die Möglichkeit des Feuchtwerdens gute Argumente für die KM zu sein.

Penile Inversion (PI)

Gemeinsam ist beiden Methoden, dass der Schwellkörper und die Hoden entfernt werden. Die Eichel mit den Nervenendigungen wird vom Schwellkörper gelöst und die Penishaut invertiert (umgestülpt) und bildet die Vagina. Durch die Penislänge ist die Tiefe der Vagina v.a. bei der PI limitiert. Bei der KM kann eine tiefere Vagina durch (kombinierte) zusätzliche Verwendung der Hodensackhaut geschaffen werden. Da bei einer natürlichen Vagina auch Schwellkörper vorhanden sind, wird häufig ein Teil des Penisschwellkörpers belassen und schwillt bei sexueller Erregung an.

Vorteil PI

Vorteil der PI ist, dass diese Methode (Entwicklung in den 50er Jahren) sehr erprobt und von den meisten Ärzten durchgeführt wird, die auf Krankenkassenbasis arbeiten. Das bedeutet: weniger Wartezeit und geringere Komplikationen durch unerfahrene Ärzte, die die KM verwenden. Außerdem muss nach der OP weniger intensiv bougiert werden (Offenhalten und Dehnung des vaginalen Eingangs durch Einführen eines Stents). Nach der OP ist in den meisten Fällen sexuelles Empfinden möglich.

Nachteil PI

Da sich die Position von Penis und Vagina unterscheiden, muss der neu geschaffene Hohlraum durch die umgestülpte Penishaut weit nach unten versetzt werden, Richtung Anus (bei der KM ebenfalls nur ist mehr Material zur Auskleidung vorhanden). Dadurch entsteht ein unnatürlicher Zug, was zu Durchblutungsproblemen führen kann. Außerdem wird die Hodensackhaut nicht für eine Verlängerung des Vaginaleingangs verwendet. Dadurch kann es vorkommen, dass die Tiefe für den Geschlechtsverkehr nicht ausreicht. Bei der Ablösung der Eichel wird auch das innere Blatt entfernt. Kleine Schamlippen werden meist nicht konstruiert (muss aber nicht unbedingt ein Nachteil sein). Es findet auch keine Längsöffnung der Harnröhre statt (Stielung). Ein Feuchtwerden bei sexueller Erregung ist dadurch nicht möglich.

Kombinierte Methode (KM)

Vorteil KM

Der große Vorteil der KM ist die bestmögliche Annäherung an eine natürliche Vagina. Fast das ganze Material der männlichen Genitalien wird verwendet (recycelt). Durch die Verwendung der Hodensackhaut, kann ein tieferer Eingang geschaffen werden, was v.a. bei geringer Penisgröße von Vorteil ist (Achtung! während der Hormontherapie beginnt der Penis zu schrumpfen, wenn eine Operation gewollt ist, sollte man nicht allzu lange warten). Bei der Operation, wird wie bei der PI der Schwellkörper entfernt. Die Eichel mit den Nervenendigungen wird davon abgetrennt, aber im Gegensatz zur PI wird das innere Blatt der Vorhaut belassen (geht nur bei unbeschnittenen Patientinnen) und bildet dann die Klitoris, das Klitorishäubchen und die kleinen Schamlippen.

Wie schon erwähnt, wird die Harnröhre in die Scheide mit einer Längsöffnung eingenäht. Dadurch kann (muss aber nicht) die Neovagina auch feucht werden, was bei der PI überhaupt nicht funktioniert.

Nachteil KM

Da die Operation noch nicht Standard ist, muss mit einer Zuzahlung zur kassenärztlichen Leistung gerechnet werden. Derzeit gibt es in Deutschland und in Österreich nur wenig Operateure, die die KM durchführen. Es muss mit extremen Wartezeiten gerechnet werden. Anmerkung: Für einen Ersttermin bei Dr. Schaff in München habe ich 4 Monate gewartet. Die Warteliste für die Operation ist so lang, dass ein möglicher Operationstermin frühestens in 5 Jahren möglich wäre. Wer das auf sich nimmt für kleine Schamlippen und die unsichere Möglichkeit bei sexueller Erregung feucht werden zu können, bitte. Aber 5 Jahre! Bei Herrn Schrögendorfer waren es 1 bis 2 Jahre. Wie es bei Dr. Haslik ist konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.

Weiterer Nachteil ist die erhöhte Infektionsgefahr durch die teiloffene Harnröhre (vgl. CIS-Frauen mit häufigen Blasenentzündungen etc.). Nach der Operation muss sehr häufig mehrmals am Tag über mehrere Monate bougiert werden. Das Risiko einer Schrumpfung der Neovagina ist viel höher als bei der PI.

Mehr Informationen: gendertreff.de

Fazit

Die PI liefert eine sehr sichere Methode für eine orgasmusfähige Neovagina. Kleine Schamlippen fehlen und das kosmetische Ergebnis ist weniger perfekt als bei der KM. Jedoch gibt es viele CIS-Frauen, die sich die kleinen Schamlippen wegoperieren, weil sie hervorschauen oder wenn sie vergrößert sind stören. Das Feuchtwerden bei der KM klingt sehr verlockend, ist aber auch nicht unbedingt gesichert und das Infektionsrisiko ist relativ hoch, auch ohne Feuchtwerden. Der größte Nachteil ist die lange Wartezeit und die Zuzahlung. Außerdem das Risiko das “Zuwachsens” des vaginalen Eingangs und das häufige Bougieren.

Ich habe mich für die PI entschieden. Der Grund ist v.a. die sonst unerträglich lange Wartezeit und dass die Vorteile der KM relativ betrachtet, eine fünfjährige Wartezeit nicht rechtfertigen. Kosmetik ist eine Mode unserer Zeit. Ich schau mir die Vagina ja nicht jeden Tag an und zeig sie herum. Das wichtigste ist die Orgasmusfähigkeit und die bleibende Tiefe und Öffnung der Vagina. Ich habe noch nie in meinem Leben kleine Schamlippen gehabt und glaube auch nicht, dass ich sie sehr vermissen werde. Mein größtes Problem habe ich mit dem Vorhandensein der männlichen Genitalien. Sex ist mir nicht ganz so wichtig.

Das kann sich natürlich in Zukunft ändern. Momentan habe ich 0% Libido, absolut kein sexuelles Verlangen. Und ich bin trotzdem glücklich. Jeder Frau ist anders, es gibt keine perfekte Lösung. Ich habe mit meinem Berater darüber gesprochen und er hat mich beruhigt. Er ist auch Sexualtherapeut und hat so einiges erlebt. Männer, die unzufrieden sind, weil das Teil zu lang, zu groß, zu klein ist. Nach der Kosmetik im Gesicht sind jetzt die Genitalien dran…

Es ist der Zeitgeist unserer modernen Welt, in der unser Körper als kosmetische Baustelle betrachtet und man sich von ihm entfremdet. Wir übertragen unser Perfektheitsdenken unseren Fortschrittsglauben auf uns selbst und designen sogar unseren Körper. Ich bin überglücklich, dass es überhaupt eine Operationsmethode gibt und die sogar von den Kassen übernommen werden. Oft stelle ich mir vor, wie es wohl gewesen wäre vor 200 Jahren gelebt zu haben als Transfrau. Oder in den USA, in Ländern, wo es kein vernünftiges Krankenkassensystem gibt.

Mein Weg zur GaOp

Terminvereinbarung und Voruntersuchung

In Österreich ist Dr. Schrögendorfer und sein Kollege Dr. Haslik dafür bekannt die KM an Transfrauen durchzuführen. Da man die Operation nur einmal in seinem Leben durchführen kann, entschied ich mich im Sommer 2017 zunächst, wie oben beschrieben, für die neuere Methode. Die Vorteile des Feuchtwerdens der Neovagina und die durch das kosmetisch bessere Ergebnis im Vergleich zur PI, gefühlsechtere Neovagina waren überzeugend.

Leider sind damit aber auch Komplikationen verbunden. Zunächst gibt es wie gesagt nicht viele Operateure. Im Juli 2017 fing ich an Telefonate zu führen und Termine zur Voruntersuchung auszumachen. Damals wohnte ich noch in Deutschland, war aber in Österreich krankenversichert. Ich rief zunächst in der Praxis von Herrn Schaff an. Etwas geschockt musste ich hören, dass erst im Dezember 2017 wieder ein Termin zur Erstuntersuchung! frei wäre. Weil man immer noch absagen kann, vereinbarte ich einen Termin für den 22.12.2017. Kosten für die Erstuntersuchung zur GaOp changieren je nach Operateur zwischen 100 und 400€.

Bei Herrn Schaff waren es 120 Euro für den Ersttermin. Die Gebühr zahlt man anfangs selbst und bekommt sie dann abzüglich eines Selbstbehalts (je nach Krankenkasse) zurück. Als nächstes rief ich Herrn Liedl, der auch in München operiert an. Er hatte einen Termin bereits im September frei. Ich sagte zu, musste aber kräftig schlucken, als die Dame am Telefon sagte, dass die Erstuntersuchung 390€ kostet.

Aber Zusagen kann man wieder absagen. Sicher ist sicher. Anschließend vereinbarte ich einen Termin mit Herrn Schrögendorfer in Wien für den 12.10.17. Er verlangte 200€ für die Untersuchung. Aber weil ich in Österreich krankenversichert war, konnte ich das Geld teilweise zurück bekommen.

Bei Herrn Schrögendorfer

Am 12.10.2017 fuhr ich also nach Wien. Herr Schaff erklärte mir dann seine Methode genauer und die oben beschriebenen Vorteile einer Kombinierten Methode. Dann machte er Fotos und sah sich auch meine Brust an. Unangenehm waren die Fotos meines verhassten Genitals. Auch sah er sich “ihn” genauer an, um die erreichbare Tiefe der Neovagina abzuschätzen. Alsdann musste ich mir noch das in Österreich erforderliche psychatrische Gutachten und den Befund zur Freigabe der Operation durch meinen Berater (Fallführender) einholen. Es dauert wie gewohnt immer ein bis zwei Monate bis man Termine erhält. Deshalb mein Tipp: mit ALLEM! wirklich früh anfangen, es kann nicht früh genug sein.

Ich habe mich aber innerlich oft nicht bereit gefühlt. Das war bei jeder Behandlung bis jetzt der Fall. Irgendwie kommt dann automatisch der richtige Zeitpunkt und man geht ans Telefon. Vieles, so glaube ich heute, war aber auch durch meine Schüchternheit gerade am Anfang der Transition ein Hindernis. Meine Stimme klang sehr männlich und mir war es peinlich bei Kosmetikstudios, Krankenhäusern anzurufen und denen beizubringen, dass ich zwar wie ein Mann klinge, aber demnächst eine Frau werden soll…

Ende Januar 2018 hatte ich dann alle Gutachten und schickte Herrn Schrögendorfer die Unterlagen. Als nächstes erhält man vom Operateur den sog. Arztbrief, den man an die Krankenkasse weiterreicht.

Als ich alles hatte nur keine Krankenversicherung mehr, war ich schon wieder am verzweifeln und sah, dass ich Zeit verschwendete. Irgendwann war ich innerlich wieder soweit und sprach mit meinem Berater über die GaOp und meine Schwierigkeiten in Graz neu Fuß zu fassen. Ohne Job ohne Geld und dann ohne Krankenkasse. Da erzählte er mir schließlich, dass am AKH eine neue Chefin tätig ist, die von Transfrauen überhaupt nichts hält. Kann sein, dass der Rechtsruck in Österreich damit zusammenhängt.

Wer es mitbekommen hat: in Österreich ist seit Oktober 2017 wieder eine rechts-konservative Regierung am Werk. Damit endet wahrscheinlich die progressive Ära in Österreich was Queer-Menschen und ihre Lebenssituation angeht. Nebenbei bemerkt: Österreich schaffte 2009 – zwei Jahre vor Deutschland (2011) – den Operationszwang ab, um die Vornamens- und Personenstandsänderung durchführen zu können. Die Entscheidung fiel auf Basis des Grundgesetzes der körperlichen Unversehrtheit. Für mich heute kaum vorstellbar. Angenommen man hat wie bei Dr. Schaff 5 Jahre Wartezeit! Fünf Jahre dieser Identitätsstress!

Jedenfalls sollen in Zukunft weniger Geschlechtsangleichende OP´s im AKH Wien durchgeführt werden. Es wurde mir gesagt, dass ich bei Herrn Schrögendorfer 1 bis 2 Jahre warten müsse. Falls ich 7.500€ aus eigener Tasche zahle, geht das auch in einem halben Jahr. Aber am Ende war sowieso alles egal, denn Herr Schrögendorfer, verließ Ende 2017 das AKH. Er ging, weil er eine leitende Position nicht bekam.

Leider vergaß er und seine Praxismitarbeiterin den Menschen, die auf der Warteliste standen, so wie ich auch, mitzuteilen, dass die Operation niemals stattfinden wird. Mir kam es über meinen Berater zu Ohren und da wurde wieder die Angst geweckt weitere Monate zu verschwenden, wenn ich nicht schnell einen neuen Operateur finden würde. Also war das der Anlass für das was ich Mitte März 2018 alles unternahm.

Ein leichter Anflug von Panik erfasste mich. Ein innerer Druck, das Gefühl immer länger warten zu müssen mit jedem Monat in dem ich nichts tue. Also ging ich erneut ans Werk, diesmal nur in Österreich geeignete Operateure zu finden.

Dr. Veith Moser und Dr. Angel

Wie beschrieben war ich im März 2o18 mal wieder etwas gestresst. Ich spürte, dass ich einen Partner in meinem Leben vermisse. Dieses Gefühl des Alleinseins, kann manchmal zermürbend sein. Es hat mich heftig erwischt, 70 % der Beziehungen abgebrochen. Und das von einem auf den anderen Tag. Manche Freunde sind auch von selbst aus meinem Leben verschwunden. Das waren meist Menschen, die mich zunächst mochten wegen meiner Transsexualität. Auf der anderen Seite waren es Verluste, die sehr stark an diese männliche Identität gebunden waren. Was wie beschrieben im Oktober 2016 für immer aus meinem Leben gewichen ist.

Wenn ich mir einen Partner suche, will ich auch intim werden und ihn nicht erschrecken. Ich hatte eine kurze Affäre mit einem bisexuellen Mann, aber da habe ich gemerkt, dass wir wie Objekte behandelt werden, nur um die Shemale-Fantasien der verkappten Heteromänner zu befriedigen. Nicht mit mir. Für mich muss es ein Partner sein, der mich als Frau wahrnimmt und nicht wie ein sexualisiertes Zwischenwesen für seinen Fetisch. Also geht nur eins: so schnell wie möglich zur GaOp.

Aus einer leichten Panik heraus, mein Operateur war abgehauen, all seine Patientinnen müssen sich einen neuen suchen, in Österreich gibt es nur noch zwei, da recherchierte ich etwas schlampig und fand Herrn Veith Moser. Ich machte einen Termin Anfang April 2018 aus und alles schien in Ordnung. 160 Euro würde er für die erste Untersuchung verlangen, sagte die Dame am Telefon aber fürs Erste war ich einfach nur froh wieder aktiv zu sein, mich in das Vorhaben zu stürzen, das männlichste Teil an mir endlich entfernen zu lassen. Stutzig machte mich nur, dass ich keine Bewertungen von anderen Transfrauen im Netz fand.

Leider musste ich in den drei Minuten Gesprächszeit bei Herrn Moser in seiner Hochglanz-Schickimicki Praxis erfahren, dass er nur reiche Perserinnen operiert. Er ist Privatarzt! Steht alles auf seiner Homepage. Gut, habe ich zu wenig recherchiert. Mein Fehler. Er hat dann gemerkt wie meine Freude – die Wartezeit bis zur OP bei ihm war auf 2 Monate angesetzt, so seine Ordination – nach und nach zusammengefallen ist. Der Freude ist tiefe Verzweiflung gewichen und als ich schon den Tränen nahe war, da sagte er, er würde mir nichts berechnen.

Die sechs Stunden Autofahrt waren schon stressig genug aber dann noch 160 Euro für ein Nein?..das wäre natürlich noch dramatischer gewesen. Warum die Dame am Telefon die 160 Euro Gebühr und die Möglichkeit, diese wieder von der Krankenkasse zurückzuerhalten ist mir aber schleierhaft. Wenn ich schon 30.000 Euro für eine Operation ausgeben kann, was jucken mich dann 160 Euro? Und was hat die Krankenkasse damit zu tun, wenn die OP ich selbst zahlen muss.

So ging ich an diesem ersten schönen Frühlingstag enttäuscht von seiner Praxis zurück zur Parkgarage. Den restlichen Tag lag ich im Bett und weinte. Die Hormone! Das wird mir noch lange, wenn nicht für immer bleiben.

Drei Tage später, am Montag rief ich Dr. Angel an. Er war neben Haslik meine letzte Hoffnung. Ich rief in der Rudolfstiftung an und nach allem was ich von ihm wusste (viel zu viel Negatives) klang er sehr sympathisch. Am Telefon meinte er, dass ich dann seine 800te Patientin wäre. 800! so falsch kann der Mann nicht sein. In den Foren in Österreich liest man allerhand, Beiträge von Transfrauen, in schlechtem Deutsch, solche, die sich über alles und jeden aufregen und nur das aller allerbeste wollen (Suporn in Thailand oder Dr. Schaff) und alles andere schlecht machen.

Wir haben dann gleich einen Termin in seiner Praxis ausgemacht. Diese liegt im Westen von Wien. Zwei Tage später fuhr ich mit dem Flixbus (viel stressfreier als mit der Blechschüssel von Auto) nach Wien.

Wie es weiter geht erfahrt ihr im nächsten Beitrag (ca. 1 Woche)!

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