November

Kosmos

November

Ich befühle meine Haut,
unter dieser straffen, blassblaue Flüsse sich,
dünn und fragil,
Zeichen,
oh Wälder so dunkel,
so geräumig von Nebel erhellt.

Ihr seid mir jetzt fremd,
ihr Stimmen der Zeit.

Strophen meiner Gedankenwelt,
die,
mich,
begleitet so weit in Raum,
in den weißen Raum der Zeit.

Oh, süße Lust strömt in mich ein,
Klang verlorener Tage,
keiner verloren,
denn, wenn ich nicht mehr bin,
bin ich hier,
scheine ewig Teil zu sein,
was ich nicht mehr bin.

Kopf zerbricht den stillen Raum in mir,
der geöffnet weit sich birgt,
in dir, in dir,
du großes Wesen meiner Geborgenheit,
auf deinem Rücken reite ich durch helle Nacht,
küsse dunkle feuchte Naht,
die verschmiert dir unerhört,
dein Lächeln bis ins Grab.

Denn ich koste was es heißt,
zu leben in den Spuren meiner Spuren,
ein Vergessen, ein Verhindern,
ein Bedauern, ein Schrei.

Ach, als ich die Blitze sah,
tief in der feinsten Spitze deiner Grausamkeit,
da brach es über mich herein.

Als unter dem Mond,
hell Schaum und Welle,
ihre Gewalt gebar,
ersah ich in ihr,
ein Bild.

Das war und ist zugleich.

Alles was ergeht und vergeht,
verwandelt sich,
ist ewig ein Atem,
eine Rundung,
ein Leiserwerden.

Und sieh wie mein Atem,
zieht am Dunkel,
wie mein Atem drängt,
und hängt so lüstern am Hellen,
wie sich das Licht gebärdet,
unter meinem Herzen,
denn es ist Erkennendes,
Kosmos und Eins,
Verbindung und Aug,
Lust und Schmerz zugleich.

 

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