NeverSmokeInPajamas | Männergeschichten – Erwachen

Never Smoke in Pajamas
Ein Becher aus einer Kunstsammlung, die einer im Klo vergessen hat.

YouShould NeverSmokeInPajamas – oder wie ich erwachte

Die Geschichte mit den Männern. Am Besten fange ich gleich mit mir selbst an, denn ich habe nunmal einen Männerkörper, wenn auch hormonell an den einer Frau angepasst, ist da ein Penis! Gute Geschichten beginnen also immer mit einem Penis und enden mit einer Vagina.

Lange geht mir dieses Thema im Kopf herum, ertappe mich immer wieder, dass ich gerade über Männer einen kurzen Bericht schreiben sollte. Denn es ist Sommer und dieser treibt uns vor die Haustür. Kleider werden kürzer, Oberteile auch, Füße zeigen sich in obszöner Nacktheit, kurz: die Körperbedeckungen, die für den Winter und sogar noch für den in Graz verregneten und kalten Mai gebraucht wurden reduzieren sich auf ein Mindestmaß. Ich will mich auch in diesem meinem 3. Frauensommer, dem zärtlichen Spiel von Verhüllung, Transparenz und Zeigen hingeben.

Jetzt nach bald 30 Monaten hormoneller Transition, vergesse ich häufiger, dass ich eigentlich eine Transfrau bin. Ich fühle mich wohl in meiner Weiblichkeit, lasse keine große Hektik aufkommen, wenn ich unsicher werde, sondern habe das Gefühl, ein großer See ruht in mir, ich kleide mich wie ich will und habe meinen Stil gefunden. Der ist mittlerweile sehr minimalistisch geworden. Habe ich am Anfang der Transition noch sehr viel Klamotten eingekauft, tue ich das praktisch gar nicht mehr, vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr. Und in Zukunft mehr Second-Hand. Weniger Auswahl erleichtert meinen Alltag erheblich. Vor allem habe ich so mehr Zeit und Energie für andere wichtigere Dinge.

Weil es so heiß ist, trage ich kurze Shorts am Tag, ein Top, das ganz angenehm lang geschnitten ist und als Minikleid durchgehen kann. Ich kombiniere gerne Hose mit Kleid. So habe ich auch immer Taschen verfügbar, was manchmal sehr praktisch sein kann. Abends wenn es kühler wird, ziehe ich mir eine Strumpfhose an, die ich zur Leggins umfunktioniert habe. Das geht ganz einfach: Hobbyschere nehmen, den Fußteil der Strumpfhose packen und ab damit, schon kann man barfuß gehen, das Gras unter den Füßen spüren und ist dennoch geschützt, wo es kalt werden kann.

Von letztem Jahr habe ich noch ein schönes Strandkleid, mit leichter Transparenz, das Kleid lässt sich über Schleifen am Rücken zusammenbinden. Wenn es kühl ist trage ich eine lange Weste, die nicht aufträgt. Meine Handtasche dazu und schon gehe ich wie eine dunkle Königin spazieren, stolz und trotzdem entspannt und bereit für ein belebendes Gespräch.

Lebensenergie – True Success? How!! I want to know, please, give it to me baby, pff.

True Success! YouStupidMoron
Das ewige Spiel der Werbung um die Seele des Menschen – Wahrheit findet man hier nicht, man verkauft sich.

Wir haben pro Tag nur ein gewisses Maß an Energie. Jede Entscheidung kostet uns Kraft. Das wissen auch viele Unternehmer. Mark Zuckerberg hat immer das Gleiche an. Er muss sich morgens keine Gedanken machen was er anzieht. Das gleiche Spiel bei Steve Jobs. Ich habe wie die beiden auch etwas gefunden, in das ich problemlos meine ganze Zeit stecken kann. Das Erschaffen von Bildern, die durch meine Hände entstehen, gibt mir das Gefühl von Sinn und Selbstwirksamkeit in meinem Leben. Das ist eigentlich für alle Menschen wichtig. Leider verstecken sich viele in „bequem“ gewordenen Haltungen und Jobs, die als Sackgasse aber als unveränderbar empfunden werden. Veränderung ist ein Antrieb und kann sehr glücklich machen, denn man nimmt immer wieder sein Schicksal in die Hände, was überhaupt nicht leicht ist, aber manchmal notwendig (denke an den Hund, der beständig jault, bis einer den Besitzer fragt, weshalb der Hund denn so jämmerlich jault, der Besitzer: er liegt auf einem Stein, der ihn leicht in den Bauch drückt, es ist ihm aber zu bequem, als dass er aufsteht und sich einen neuen Platz sucht, wo er besser liegen kann).

Über die letzten vier Monate war ich sehr ruhig, was den Blog angeht. Nach einem Umzug, brauchte ich wieder einen kleinen Neuanfang und brauchte vom Schreiben eine Pause. Das war im März. Menschen sind wie Jahreszeiten. Also habe ich mich an den Frühling angepasst, Gewohnheiten abgestellt, die ich schon längst ändern wollte und bin so zu einem neuen Sein gelangt. Dinge, die wir ständig, manchmal zwanghaft, tun, versuche ich immer wieder zu hinterfragen und ihre Bedeutung für mein Leben zu prüfen.

Ich habe gesehen, dass ich zu viel Zeit mit der medialen Überfrachtung meines Lebens verbringe. Während ich im Januar sehr intensiv an meinem Blog gearbeitet und mir dazu Seiten anderer Blogger angesehen habe, verlor ich langsam den Überblick und wusste nicht mehr wofür ich schreibe. Ich dachte ich müsse den Blog unbedingt monetarisieren. Dazu gibt es so viele Beispiele und Tools, dass man vor Aufregung sofort in die Knie geht und das tat ich: ich ging blind und eilig, statt mit einem ruhigen und erkennenden Blick.

Schön ist es, wenn man plötzlich merkt, dass das alles so wichtig gar nicht ist und das Leben weitergeht, egal was man tut. Ich könnte auch einfach nach Afrika fahren und schauen was passiert, alles aufgeben und ein neues Leben beginnen…Möglichkeiten zu denken ist ein besonders prickelndes Vergnügen, zeigen sie uns doch, dass nicht alles in Stein gemeißelt ist, und die Schablonen in denen wir uns täglich bewegen, auch wegfallen können.

Von Wendepunkten und Zäsuren

Dann kam ein Wendepunkt: der Umzug. Das sind Situationen, die eine kleine Zäsur im Leben darstellen. Wenn wir zurück blicken auf unser Leben, denken wir auch daran, wo und wie wir gewohnt haben. Unser Lebensmittelpunkt ist meist die Wohnung, das Haus, der Ort, wo wir täglich in unser Bett kriechen, schlafen, uns daraus jeden Morgen herausschälen, zur Arbeit fahren, einkaufen usw.

Diese kleine Zäsur erinnerte mich auch an meinen bisher größten Bruch mit der Vergangenheit.

Ich nahm diesen Bruch in meinem Leben aber als Chance wahr, neu anzufangen. Die gewohnten Dinge mussten sich ändern. Diese Veränderungen waren monumental für mein Leben und aller bekannten Menschen.

„Wer war ich in meinem Leben?“ fragt sich auch der bekannte Publizist Roger Willemsen, der 2016 im Alter von 60 Jahren unerwartet plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Erstaunlich ist, dass ich mich dasselbe im Oktober 2016 gefragt habe: „wer bin ich in meinem Leben gewesen?“. Statt in der Gegenwart zu fragen: „wer ich bin“.

„Erspare ich mir die müßige Frage danach, wie wir wohl künftig sein werden, und nutze die Zukunft vielmehr als die Perspektive meiner Betrachtung der Gegenwart, dann werde ich nicht mehr fragen, wer wir sind, sondern wer wir gewesen sein werden.“
Willemsen, Roger in „Wer wir waren“

Die Dringlichkeit einer entscheidenden Lebensveränderung wurde mir mit einem Schlag klar. Ich nutzte wie Willemsen den Blick aus der Zukunft zurück in die Vergangenheit, allerdings mit dem Unterschied, dass ich mich als alten Mann sah, der sein Leben verpasst hatte, nur weil ihn die Furcht vor dem Outing seiner Transidentität lähmte.

Verdorbenes Leben

Das tat Verena über 30 Jahre lang. Somit war der erste Schritt zur endgültigen Frauwerdung vollzogen – die Möglichkeit eines Lebens, das ICH mir wünsche. Weil ich am Ende war, weil ich niemandem mehr vertrauen konnte, niemanden mehr hatte, den ich liebte, für den ich mein Leben opfern wollte, nichts, nichts, gab es mehr, das mich hielt, an seinem Arm, der nicht ihrer war. Ein Crash, ein Erwachen ein Gedanke an eine ungelebte Existenz aus der Sicht eines Sterbenden, dem nicht mehr viele Jahre bleiben, öffnete mir schließlich den Abgrund in mein Schicksal.

Das Sahnehäubchen allerdings setzte ich mir zusätzlich als Ansporn. Ich stellte mich nämlich als kranken alten Mann in einem Seniorenheim vor. Diese Vorstellung war schon erschreckend genug, nicht dass das Altern das große Problem wäre, aber mit einer versteckten Identität von der Welt Abschied zu nehmen, wäre ein verlorenes Leben GEWESEN. Ich ersann mir – für einen weiteren Antrieb – auch noch, dass ich in diesem Altenheim im Fernsehen oder auf der Straße, junge Transfrauen sehe, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, ich sehe sie in hübschen Kleidern, sehe ihr Lächeln, spüre herb, den starken Lebensdrang, der aus ihrer Erscheinung strömt. Neidvoll, hätte ich sie angeblickt, wissend, dass ich dies niemals erleben würde.

Also Schlusstrich gezogen. Mit diesem Gedanken begann ich mein Leben zu verändern, es auch in die Hand zu nehmen. 2,5 Jahre später, weiß ich wer ich damals war. Eine Frau in Männerklamotten, traurig, Tag für Tag. Aus Angst vor Zurückweisung, Vereinsamung, Verschlimmerung der Umstände. Manches ist ein bisschen eingetroffen. So habe ich eine Menge Leute verloren (die ich ja nie besaß, umgekehrt auch nicht), eine schwere Zeit durchlebt und bin heute einfach nur ICH, keine Kopie, keine Person, die die Projektionen der Menschen, mit vorauseilendem Gehorsam annimmt und erfüllt (z.B. die rigide Zuwendung zum harten Sportlerleben, mit Muskelaufbau und kurzen Haaren).

Wie bei einer Eiskunstläuferin, die ihre Arme und Beine während einer Pirouette hin zu ihrer Körpermitte bewegt und dadurch ihr Sein in sich selbst konzentriert.

Ich bin also ein Skandal. Das zeigten mir die Menschen auch schon vorher, denn ich habe mich schon immer gern über Konventionen hinweg gesetzt. Rebellisch war ich schon, gekämpft habe ich für die Uni, für die Selbstständigkeit, für ein freies und spannendes Leben, aber nie für Verena.

Nach der Vorhölle kommt dann das Leben, das wir uns wünschen. Für manche mag diese schwere erste Zeit der hormonellen Umstellung leichter sein (je jünger desto kleinere Hände, kein Stimmbruch etc.), für manche schwerer (kann sich jeder ohne Beispiel vorstellen). Ich glaube, dass es bei uns Transidenten, kaum bequeme Auswege gibt, es bleibt uns meist nur das „FACE-IT“ die absolute Konfrontation mit uns selbst. Und die kann je nach Internalisierung gesellschaftlicher Ächtung, BRUTAL sein, denn man beginnt die Scham zu spüren, das Gefühl, peinlich zu sein, hässlich, wertlos…aber wie Phönix aus der Asche! steigen wir als Königinnen in einen lichten Tag.

In einer schwarzen Nacht unter dem Vollmond, der über einem großen Meer schwebte, sah ich diesen Menschen in einem schäbigen Motelzimmer liegen. Kaputt, verschwitzt (die Dusche ging nicht), allein auf einer schmierigen Matratze im Süden Spaniens. Da lag dieser Mensch in einem Rock, einem hübschen viel zu feinem Oberteil, das eher für eine Gala geeignet war, als für die knallharte Introspektive in das Grauen in mir.

Aber vielleicht habe ich mir damals gerade die feinen Damenklamotten ausgesucht, weil es ein Verlangen nach Erlösung war, das so stark war, dass auch meine bürgerlichen Schutzmechanismen vor der Tabuzone komplett in sich zusammenschmolzen, wie es die feindlichen Spielzeugsoldaten eines Kindes tun, das als Mittel, die Spielfiguren einfach zum Schmelzen bringt (Herdplatte).

Das Erwachen oder weniger esoterisch: Mut fassen

Körperlich war ich ein Wrack. 17 Wochen Reiseleitung, jeden Tag woanders, immer fremde und neue Menschen um mich her, Hiobsbotschaften aus der Heimat, Verschwörungen, Anfeindungen aus dem engsten Kreis meiner Lebensumwelt, permanentes Funktionieren, zu viel Alkohol („damit es erträglich wird“), zu viel Rauchen und dann dieses Gesicht, das mich am Tag auf der Autobahn in meinem Wagen überfiel. Das Gesicht der finsteren Zukunft, trauernde Augen, wissende Augen und am Ende bittende, gar flehende Augen. Ein Tiger, ein Löwe, ein Kannibale, die Gestalt veränderte sich und forderte mich auf zu einem Duell. Das war ich. Ich sah mich auf einer Bühne, in einem leuchtenden Kreis, schwarz ringsum und plötzlich wurde ich gewahr, dass ich jahrelang einen Kampf gegen mich selbst geführt habe.

Während um mich alles brannte, begriff ich, dass die unbequeme Selbsterkenntnis dringend verlangt wird.

Selbstsabotage vermeiden oder gelebte wahre Identität IST verdammt nochmal essentielle Lebensqualität, warum versteht das keiner?

„Never smoke in Pajamas“. Ruiniere nicht dein Leben, schon gar nicht als Komplizin von veränderbaren, sich ständig im Fluss befindenden Regeln, die andere aufgestellt haben. Regeln, Sittenvorstellungen, die bei einem Bruch niemanden verletzen, die lediglich Offenheit und Charakterstärke von anderen fordern, müssen nicht aufrechterhalten werden. Das gesellschaftliche Korsett befindet sich immer im Wandel, unterscheidet sich in menschlichen Gesellschaften, von Kultur zu Kultur. Was sind das für Regeln, die interessanterweise v.a. in den kapitalistischen Ländern gelten, wo ein rigides total binäres System der Geschlechter herrscht (was aber seit etwa einem halben Jahrhundert perforiert wird), die wiederum in anderen Kulturen nicht gelten? Vorauseilender Gehorsam, klingelts?

So sah ich mich schließlich auch, ein Mensch, der nicht für sich selbst einstehen konnte, der es den anderen recht machen wollte, der mit großem Schwung und Lust sich die Handschellen selbst anlegt, mit der Hoffnung auf Anerkennung. Weg damit, weg mit diesen Tabuthemen, an denen auch die „Normalos“ leiden.

Die Menschen reagieren meist sehr positiv auf mich. Das war vorher ähnlich, mein Wesen hat sich nicht geändert, aber das Wesen ist glücklicher, daran lasse ich auch aus Dankbarkeit meine Umwelt teilnehmen.

Mein Tabubruch, ändert auch die Einstellung der Menschen zu ihren eigenen Schattenthemen und Tabus. Skandale führen nicht nur zu einer Veränderung der Menschen in ihrem sozialen Kernumfeld, sondern übertragen sich auch auf fremde Menschen, Gesellschaften erneuern sich somit. Früher war langes Männerhaar ein Zeichen von Stärke und Größe. Im 20. Jahrhundert hat sich das ins Gegenteil verkehrt (lustigerweise war Jesus langhaarig, der nach wie vor verehrt wird, besonders von Menschen, die dem gegenwärtigen Massenideal angehören wollen: Mann trägt Haar kurz, Frau lang, fertig aus).

Man kann sich heute kaum mehr vorstellen, dass früher das Tragen von Hosen von Frauen regelrecht sanktioniert wurde. Aber Frauen, die sich trauten, haben ihren Nachfolgerinnen ein freieres Leben ermöglicht. Das Schattenthema ist verschwunden. Frauen haben sich viel stärker skandalieren müssen, als  Männer. Die Ursache würde ich in der gesellschaftlich unterdrückten Stellung der Frau, ihre Unfreiheit vor dem Mann sehen. Mit den feministischen Bewegungen holten sich Frauen Freiheiten, die sie vorher nicht hatten. Dazu mussten sie aber das Risiko, aus ihrem sozialen Umfeld, Freunden und Familie ausgestoßen zu werden, eingehen: für die Freiheit aller Frauen.

Ich setzte mich dem Risiko auch aus, ihr genauso, andere Menschen werden unserem Beispiel folgen, die Gesellschaft wird, sofern sie sich nicht in naher Zukunft durch den Raubbau an den eigenen Lebensgrundlagen selbst zerstört, offener und toleranter gegenüber uns werden. In den nächsten Dekaden, sehen die Menschen zurück und staunen über die vielen Übergriffe, Anfeindungen, Gewalt und Abstoßung aus Familie, Beruf etc. Das wird in Zukunft sicher besser werden. Schon jetzt bröckelt auch die Zuversicht, dass wir geistig krank sind, bei Therapeuten und Ärzten. Unverständnis wurde zur Krankheit erklärt, basta. Aber hier bewegt sich etwas.

Männer, ach Männer, darüber wollte ich eigentlich schreiben…jetzt ist es aber schon spät und ich verschiebe die wunderbaren Erlebnisse, die ich auf meinen vielen einsamen Streifzügen zu den Theken und Lokalen erfahren durfte auf einen anderen Tag….bitte verzeiht, aber was ich geschrieben habe in diesem Beitrag, geht mir seit vier Monaten im Kopf herum, musste es loswerden.

Abschied von Ihm

Also lag ich auf dieser Matratze in Südspanien, in einem beigen Zimmer mit einer altmodischen Tapete, die von Fettflecken und Spritzern übersät war, die Dusche war kaputt, der Spiegel hatte einen Riss, hinter mir eine gehetztes Sein, in meinem eigenen Dreck, aber in Frauenklamotten, ich deckte mich nicht zu, meine Arme und Beine bildeten zwei Dreiecke, die sich in meiner Körpermitte verbanden, ein X. Über Nacht kündigte sich ein Geist an, der in mich schlüpfen würde. Die Welt war ich und ich war das Epizentrum eines grandiosen Erdbebens. Mein Herz schlug hart gegen die Brust. In mir erwachte ein neuer Tag, mitten in der warmen Nacht. Voll von Licht, das mir den Weg weisen würde…

Als ich nach einem komatösen Schlaf in der Mittagshitze erwachte, glaubte ich an einen Traum. Was war geschehen? Fragte ich mich, sah an mir herunter und war mir keine Erklärung mehr schuldig. Jetzt war es vorbei mit dem Geheimhalten. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Frauenklamotten gekauft – was für ein toller Irrsinn! was für eine Revolution, ein herrliches Einverständnis mit meinem Ich, das sich nun annahm.

Zum Schluss

Perspektivwechsel
Im Zentrum von Graz gibt es einen Perspektivwechsel

Wo ist das Foto aufgenommen? In Graz, alles klar, aber zu diesem Ort, pilgern täglich tausende von Menschen! Man braucht offene Augen, Langsamkeit, Neugier und Bereitschaft für das Ungewohnte. Eigenschaften, die v.a. wir haben sollten. Langsamkeit? Einwand! Gut, nicht bei jeder von uns, aber in einer unsinnig gehetzten Welt, die über sich selbst hinweg zu stürzen scheint, ist Langsamkeit das neue Gold.

Aber wie entstehen diese Muster? (Tipp: Platons Höhle). Auflösung gibt es im nächsten Beitrag. Ich will nur zeigen, dass die Umwelt aus abstrakten Formen besteht, die je nach Brennweite andere Welten eröffnen, das Mögliche im Unmöglichen erkennen.

 

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